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Kategorie: Selbstmanagement

Ergonomie am Arbeitsplatz - Chance statt lästige Pflicht

Unternehmerin am Arbeitsplatz mit Laptop
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Eines der großen Schlagworte im heutigen Berufsleben lautet Ergonomie. Doch was hat es mit der ergonomischen Gestaltung eines Arbeitsplatzes überhaupt auf sich und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Was ist ein ergonomischer Arbeitsplatz?

Allgemein beschreibt der Begriff der Ergonomie die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher oder automatisierter Arbeit. Auf einen konkreten Arbeitsplatz bezogen bedeutet eine ergonomische Gestaltung insbesondere, die Arbeitsabläufe, aber auch die Umgebung so zu gestalten, dass das optimale Arbeitsergebnis erreicht wird. Hierbei nimmt der die Arbeit ausführende Mensch einen zentralen Stellenwert ein. Im Rahmen einer ergonomischen Gestaltung werden Arbeitsschritte, die Ablage von Arbeitsmitteln, die Sitzposition und vieles mehr auf die menschlichen Bedürfnisse angepasst. Ziel ist, die Ermüdung zu minimieren und so mit möglichst wenig physischem und psychischem Kraftaufwand das optimale Arbeitsergebnis zu erzielen.

Wie gestaltet man einen ergonomischen Arbeitsplatz?

Wichtigste Grundvoraussetzung für die Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes ist ein Bewusstsein für die vorhandene Aufgabenstellung und ein Verständnis für die zu berücksichtigenden Aspekte. Hierzu gehören neben dem Wissen über den zu erbringenden Arbeitsablauf auch Kenntnisse über den menschlichen Körper, seine Funktionen und mögliche Störfaktoren. Ein hohes Maß an Ergonomie erreicht man durch eine detaillierte, auf den konkreten Arbeitsplatz bezogene Planung. Die unreflektierte Wiederholung eines erstellten Gestaltungsschemas für alle möglichen Arbeitsplätze dagegen erzeugt zwar zunächst einen deutlich geringeren Aufwand, führt aber langfristig zum gegenteiligen Effekt.

Heute kann eine fundierte CAD-Planung eines Arbeitsplatzes, wie sie zum Beispiel von dem Büroausstatter Gaerner im Rahmen seiner Kundenbetreuung durchgeführt wird, eine gute Ausgangsbasis bilden. Eine genaue Analyse des bestehenden Raumangebots und der umgebenden Rahmenbedingungen zeigt schnell die möglichen Veränderungen, sowie natürlich auch deren Grenzen auf.

Bekanntestes, weil einfach umzusetzendes Beispiel für eine Steigerung der Ergonomie am Arbeitsplatz dürften Anpassungen von Sitzhöhe, Tischhöhe und Bildschirmstandort bei Büroarbeitsplätzen sein. Da moderne Büromöbel in der Regel bereits über die Möglichkeiten zur Anpassung verfügen, können diese Maßnahmen meist kostenneutral durchgeführt werden. Weitere Beispiele aus Gewerbe und Industrie sind aber zum Beispiel auch die Anpassung der Höhen von Ablageflächen, Maschinentableaus oder Geräten selbst, sowie die Optimierung stehender Arbeitsplätze hin zu einer aufrechten und damit ermüdungsfreien Körperhaltung.

Welche Vorteile bringt die ergonomische Gestaltung?

Zunächst geht es bei den meisten ergonomischen Veränderungen von Arbeitsplätzen nicht um die Verbesserung ohnehin bereits gut funktionierender Abläufe, sondern viel mehr um die Reduzierung negativer Einflüsse auf die Produktivität. Bekannteste Beispiele dürften Kopfschmerzen und Verspannungen in Nacken und Rücken sein, die aus einer falschen Sitz- oder Stehposition resultieren und auf Dauer zu Konzentrationsstörungen, einer geringeren Produktivität und langfristig sogar zum Ausfall des Mitarbeiters führen können.

Aber auch, wenn die real messbaren Veränderungen der Arbeitsleistung zunächst eher gering erscheinen sollten, ist mittel- bis langfristig eine positive Auswirkung ergonomischer Verbesserungen auf eine Vielzahl von Bereichen messbar. So kann bereits eine durch den einzelnen Mitarbeiter kaum feststellbare Veränderung zu einem einfacheren oder unbeschwerten Arbeiten und somit zu einer höheren Zufriedenheit des Mitarbeiters führen. Pauschal lassen sich die verschiedenen kleinen Auswirkungen wohl am besten mit einer Verbesserung des Arbeitsklimas zusammenfassen.


Kategorie: Marketing, Image und PR

Klimaneutrales Drucken ist ökologisch und sympathisch

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Themen wie die Endlichkeit vieler Ressourcen und die Gefahr durch einen tief greifenden Klimawandel sind längst Allgemeingut. Deshalb verspüren immer mehr Menschen das Bedürfnis, selbst aktiv zur Schonung der Umwelt einen Beitrag zu leisten.

Dies spiegelt sich auch im Verhalten der Konsumenten. Grüne Produkte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Waren mit einem entsprechenden Gütesiegel sind längst ein wichtiger Imagefaktor. Hierzu gehören als "CO2-neutral" gekennzeichnete Druckprodukte.

Klimaschonung durch CO2-reduzierte Drucktechniken

Der erste Schritt hin zu klimaneutralen Druckprodukten besteht in der Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei der Produktion. So ersetzen immer mehr Druckereien den konventionellen Akzidenzdruck durch ein Sammeldruckverfahren. Bei Letzterem werden so viele Druckprodukte, wie möglich, auf einem einzigen Druckbogen zusammengefasst. Dies senkt Druckkosten und verringert die CO2-Emissionen.

Weitere Möglichkeiten zur Steigerung der Umweltverträglichkeit beim Drucken bestehen in dem Einsatz von auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Farben und Lacken sowie in der Verwendung von Ökopapier.

Manche "grüne" Druckereien gehen sogar noch einen Schritt weiter und wählen alle ihre Zulieferer nach ökologischen, ökonomischen und sozial verträglichen Kriterien aus oder lassen ihren Abfall ausschließlich von zertifizierten regionalen Partnern entsorgen.

Der Weg bis zur Kennzeichnung von Druckprodukten als "C02-neutral"

All diese Maßnahmen sind äußerst sinnvoll, da sie direkt beim Produktionsprozess ansetzen. Aber obwohl sie den CO2-Verbrauch einer Druckerei reduzieren, reichen sie nicht aus, um die Druckprodukte als "CO2-neutral" kennzeichnen lassen zu dürfen.

Das image- und verkaufsfördernde Gütesigel "C02-neutral" erhalten Druckprodukte erst, wenn der gesamte verbleibende CO2-Verbrauch bei der Herstellung durch den Kauf von Umweltzertifikaten ausgeglichen wird. Diese Zertifikate werden von spezialisierten Klimaschutzunternehmen für eine Investition in anerkannte Klimaschutzprojekte vergeben.

Um hierbei eine tatsächliche CO2-Neutralität gewährleisten zu können, muss zunächst der gesamte mit der Druckproduktionverbundene CO2-Ausstoß berechnet werden. Hierzu gibt es spezielle Berechnungstools, welche den gesamten CO2-Verbrauchvon den verwendeten Druckmaterialien über deren Anlieferung an die Druckerei bis hin zum Betrieb der Druckmaschinen sowie der gesamten Gebäudetechnik ermitteln.

Die Vorteile einer Kennzeichnung als "CO2-neutral"

Druckprodukte mit dem Logo " CO2-neutral" machen ein solches Engagement nach außen hin deutlich sichtbar. Sie signalisieren den Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern der Druckerei, dass jene sich aktiv für den Klimaschutz einsetzt. Dies stärkt den Sympathiefaktor und schlägt sich positiv auf den Verkauf der Druckprodukte nieder.

Der Imagegewinn durch solch ein sichtbares Engagement für die Umwelt kommt ebenfalls den Käufern entsprechender Printerzeugnisse zugute. Wenn beispielsweise ein Unternehmen individuelles Ökobriefpapier verwendet, so signalisiert es Kunden und Geschäftspartnern deutlich das eigene Umweltbewusstsein.


Kategorie: Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Das Jahresprogramm Frau & Beruf Region Hannover

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Berufliche Perspektiven für alle Lebensphasen stehen 2017 im Fokus

Das neue Jahresprogramm der Koordinierungsstelle Frau & Beruf der Region Hannover wurde kürzlich von Christine Finner und ihren Kooperationspartnerinnen vorgestellt.

Region Hannover. Wie gelingt der Neustart nach der Familienzeit? Was spricht für eine Fach- oder Führungskarriere? Welche Anforderungen stellt die digitale Arbeitswelt? Das Jahresprogramm der Koordinierungsstelle Frau und Beruf begleitet Frauen mit Familie auf dem Karriereweg, beim beruflichen Wiedereinstieg oder der Neuorientierung. „Erfolg ohne Veränderung ist unmöglich“, sagt Christiane Finner, Leiterin der Koordinierungsstelle. „Mit unserem Programm für 2017 möchten wir Frauen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen neue Impulse geben, Kompetenzen vermitteln und für ein lebensbegleitendes Lernen begeistern.“

Über 100 Angebote zur beruflichen Orientierung und Qualifizierung, darunter Workshops für Mütter und Väter in Elternzeit, eine Intensivwoche für Frauen in Führungspositionen und ein Seminar „Balance statt Spagat" enthält das über 70 Seiten starke Programmheft. „Mit Blick auf die Work-Life-Learn-Balance bieten wir praxisnahe, individuelle Unterstützung zur Vereinbarkeit und beruflichen Entwicklung für Frauen in unserer Region“, freut sich Christiane Finner über die Bandbreite der Angebote, die unter den Stichworten, „Orientierung und Perspektive“, Weiterbildung und Qualifikation“, „Selbstständigkeit und Existenzgründung“ sowie „Gesundheit und Balance“ zusammengefasst sind.

Neben der klassischen Beratung und den Weiterbildungsangeboten für Frauen, findet auch das Netzwerken von Frauen untereinander und mit Blick auf Unternehmen und Arbeitgeber in den regelmäßigen Netzwerktreffen „Welcome Back“ eine Fortsetzung. „Netzwerken ist eine Kunst, die sich beruflich und privat auszahlt“, so Finner. Für das Jahr 2017 sind wieder vier Netzwerktreffen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Haus der Region geplant: Das nächste findet am 6. Februar statt (weitere Termine 24.4., 21.8., 6.11.) und gibt Impulse zum erfolgreichen beruflichen „Quereinstieg“.

Mit Blick auf die sogenannte Neue Vereinbarkeit richten sich zwei neue jeweils viertägige Workshops (2.3., 9.3., 16.3. und 23.3. bzw. 26.10., 2.11., 9.11. und 16.11.) an Väter und Mütter, die in der Elternzeit über persönliche und berufliche Anforderungen und Ressourcen nachdenken und sich mit anderen Eltern austauschen wollen. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt Mütter wie Väter vor ungewohnte Herausforderungen. Wir wollen beide partnerschaftlich in ihrem persönlichen und beruflichen Entwicklungsprozess unterstützen“, wünscht sich Christiane Finner. Speziell für (Allein-)Erziehende bietet die Koordinierungsstelle mit Kooperationspartnern ein siebentägiges Seminar „Berufliche Perspektiven“ (23.1., 26.1., 30.1., 2.2., 6.2., 9.2. und 13.2.) und zwei jeweils fünftägige Workshops für „Single-Eltern“ (10., 15., 16., 20. und 24.3. sowie 11., 14., 20., 25. und 28.9.) an.

Darüber hinaus enthält das Programm verschiedene Angebote für berufserfahrene Frauen und Frauen, die Führungsverantwortung haben oder sich auf eine Führungsposition vorbereiten wollen: angefangen bei einer Intensivwoche „Rhetorik für Frauen“ (13. bis 17.6.), über ein Seminar für „Das Gefühl für Macht“ (13. und 14.3.) bis hin zu einem Bildungsurlaub „Frauen in Führungspositionen“ (27.11. bis 1.12.).

Selbst wer zeitlich stark eingespannt ist, kann sich in so genannten Webinaren online weiterbilden. „Blended Learning, also das kombinierte Lernen in Präsenzveranstaltungen und Online-Seminaren ist ein neues Bildungsformat, das sich besonders für Frauen mit wenig Zeit und häuslichen Verpflichtungen eignet“, erklärt Christiane Finner die Idee der Webinare. Zwei speziell auf Frauen zugeschnittene Angebote sind dazu im Testlauf für 2017 geplant: „Fach- oder Führungskarriere“ (ab 22.2.) und „Führungskompetenzen für Einsteigerinnen“ (ab 18.5.).

Das Programmheft der Koordinierungsstelle Frau und Beruf der Region Hannover ist online abrufbar unter www.frau-und-beruf.de oder per E-Mail an frauundberuf@region-hannover.de.

Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf begleitet Frauen mit Familie auf den Karriereweg, beim beruflichen Wiedereinstieg oder der Neuorientierung. Durch individuelle Beratung wird zielgerichtet an der Erwerbstätigkeit  gearbeitet. In Einzelgesprächen werden Frauen zu Fragen des Wiedereinstiegs in den Beruf, der Fortbildung während der Elternzeit oder zur beruflichen Neuorientierung beraten und informiert. Das Beratungsangebot der Koordinierungsstelle ist kostenlos und findet in vertraulichen Einzelgesprächen statt.

Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover ist ein Projekt, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Mitteln des Landes Niedersachsen, in der Trägerschaft der Region Hannover.


Kategorie: Veranstaltungen für Unternehmerinnen

Veranstaltungsprogramm U-Netz Heidekreis 01/2017

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Das U-Netz Heidekreis e. V. vereint Unternehmerinnen aller Branchen des Heidekreises und darüber hinaus.

Mit dem Programm 2017 lädt das U-Netz interessierte Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen ein, das Netzwerk und deren Arbeit kennen zu lernen. Die Teilnahme an Themenabenden kostet für Interessentinnen 5,00 EUR (ohne Verzehr).

Die Treffen finden am zweiten Mittwoch im Monat statt. Vor Vortragsbeginn findet ab 19 Uhr die Netzwerkzeit statt. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter www.u-netz-heidekreis.de/veranstaltungen.

 

11. Januar 20:00-21:30 Uhr Vorstellung U-Netz Heidekreis und Netzwerken für Interessentinnen und Neugründerinnen. Wie geht Netzwerken und welche Vorteile bringt es allen Beteiligten? Wir stellen uns und unsere Arbeit vor.
Ort: Fliegendes Klassenzimmer, Soltau

08. Februar 20:00-21:30 Uhr Altersvorsorge für Unternehmerinnen. Jutta Söhnholz-Nielsen, Inhaberin der Generalagentur der NürnbergerVersicherungsgruppe in Soltau, stellt uns Modelle für die Alterssicherung der Unternehmerin und ihrer Angestellten zur Vermeidung von Altersarmut auch unter steuerlichen Aspekten vor.
Ort: Gasthaus Meyer, Jettebruch

08. März 20:00-21:30 Uhr Jahreshauptversammlung nur für Mitglieder
Ort: Gasthaus Meyer, Jettebruch

12. April 20:00-21:30 Uhr Benimm im Geschäftsverkehr. Knigge-Trainerin Katharina Höchemer weist uns ein in die Regeln des guten Benehmens im Umgang mit Geschäftspartnern. Was ist zu beachten im persönlichen und schriftlichen Umgang mit Auftraggebern und Kunden.
Ort: Gasthaus Meyer, Jettebruch

Mai 2017 Netzwerkparty VER-ROW-HK (nur für Mitglieder). Treffen der drei Unternehmerinnen-Netzwerke aus den Landkreisen Verden, Rotenburg und dem Heidekreis,
Ausrichter RUN, Rotenburg

14. Juni 20:00-21:30 Uhr Welchen Wert hat meine Arbeit? Wie kalkuliere ich den Preis für meine Arbeit und vermeide, mich unter Wert zu verkaufen? Anke Tielker, Unternehmensberaterin aus Walsrode vermittelt uns die Taktiken zur selbstbewussten Preisgestaltung.
Ort: Gasthaus Meyer, Jettebruch


Kategorie: Finanzen

Anlagemöglichkeiten für Unternehmerinnen

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Mit einem Sparplan das Vermögen vergrößern

Viele Sparerinnen und Sparer leiden unter der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Für Tages- und Festgeldanlagen gibt es kaum mehr Zinsen, oftmals liegen diese sogar unterhalb der Inflationsrate. Entsprechend büßt das Vermögen an Kaufkraft ein. Für Frauen stellt das ein besonderes Problem dar: Überdurchschnittlich viele Frauen müssen dringend für das Alter vorsorgen, da sie eine geringere Rente als Männer erhalten. Vor allem zwei Gründe sind dafür verantwortlich: berufliche Auszeiten aufgrund von Kindererziehung und geringere Gehälter in typischen Frauenberufen vor der Existenzgründung.

Die Vorteile eines Sparplans


Einen Ausweg stellen fondsbasierte Sparpläne dar. Mit diesen lassen sich ansprechende Renditen erzielen, zugleich überzeugt das grundlegende Prinzip. Sparerinnen zahlen monatlich einen bestimmten Betrag ein, die meisten Anbieter ermöglichen eine Summe ab 25 oder 30 Euro. Diese regelmäßigen Beiträge summieren sich über eine längere Zeit auf ein stattliches Vermögen. Speziell bei Fondssparplänen kommt der Vorteil hinzu, dass die monatliche Anlage unabhängig vom aktuellen Kursniveau geschieht. Anlegerinnen müssen sich nicht wie bei einer Einmalanlage Gedanken machen, wann der optimale Zeitpunkt zum Investieren ist. Erwähnung verdient auch die Flexibilität: Einige Institute verzichten auf fixe Laufzeiten, Sparerinnen können jederzeit die Fondsanteile veräußern. Sie können auch die Sparraten aussetzen, beenden oder verändern. So können sie stets auf ihre finanzielle Situation reagieren. Das ist bei Unternehmerinnen mit unsicheren Einkünften besonders wichtig.

Keine Angst vor Kursschwankungen

Zahlreiche Deutsche ziehen Anlageformen wie das Tagesgeld vor oder parken ihr Geld sogar auf dem unverzinsten Girokonto. Sie schätzen die absolute Sicherheit dieser Produkte, angesichts niedriger oder nicht vorhandener Zinsen mehren sie ihr Vermögen aber nicht. Fondssparpläne erweisen sich als die bessere Alternative. Das Risiko von Kursschwankungen sollte niemanden ängstigen. Börsentiefs dauern meist nur wenige Monate oder Jahre, danach markieren die Kurse wieder neue Rekordmarken. Das zeigt zum Beispiel ein Blick auf den DAX. Da es sich bei Fondssparpläne um mittel- bis langfristige Geldanlagen handelt, müssen zwischenzeitliche Kursverluste nicht beunruhigen. Unterschiedliche Fondsarten stehen zur Auswahl:

- Aktienfonds versprechen die größten Renditechancen. Sparerinnen sollten die Risiken minimieren, indem sie in Fonds mit breitem Anlagehorizont und Fokus auf etablierte Konzerne investieren.
- Rentenfonds bieten eine hohe Sicherheit, wenn sie sich auf Staatsanleihen wirtschaftsstarker Länder konzentrieren. Die Renditechancen sind jedoch überschaubarer.
- Mischfonds fungieren als Kompromiss, sie kaufen Aktien und Anleihen. Dadurch garantieren sie Risikostreuung.

Vorsorge mit einem guten Sparplan

Viele haben eine zu große Furcht vor den Kursschwankungen an den Börsen. Sie sollten die Renditechancen aber nutzen, ansonsten existiert angesichts niedriger Zinsen keine Chance auf eine reale Vermögensmehrung. Als langfristige Sparanlage dienen Fondssparpläne zudem perfekt als flexible Altersvorsorge: ein Thema, dem sich Frauen mit niedrigen Rentenansprüchen unbedingt widmen sollten.


Kategorie: Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Der Kinderzuschlag wurde erhöht

Das bedeutet: mehr Geld für Familien mit kleinen Einkommen.

Mit dem Kinderzuschlag unterstützt das Bundesfamilienministerium Familien mit kleinem Einkommen. Ab dem 1.7.2016 beträgt er bis zu 160 € pro Kind – also 20 € mehr als bisher.

Die Erhöhung war Bestandteil des Gesamtpakets Familienleistungen, das der Bundestag im letzten Jahr beschlossen hat. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Kinderzuschlag wirkt und von Familien als gute finanzielle Unterstützung geschätzt wird. Ziel ist es, dass der Kinderzuschlag noch mehr Kindern zugutekommt.

Damit mehr Familien von dieser konkreten Hilfe erfahren und diese auch nutzen, hat das Bundesfamilienministerium diese Grafik erstellt. Kurz und verständlich wird hier erklärt, unter welchen Voraussetzungen der Kinderzuschlag gezahlt wird. Zudem berechtigt der Bezug des Kinderzuschlags auch zur Inanspruchnahme von Bildungs- und Teilhabeleistungen.

Mehr über den Kinderzuschlag erfahren Sie unter www.bmfsfj.de/kinderzuschlag


Kategorie: Selbstmanagement

Mit Cloud-Services entspannt in den Urlaub

Arbeiten in der Cloud

Wir kennen das alle - jedes Jahr zur Urlaubszeit wird es hektisch, weil wir noch möglichst viel bis zur Abfahrt erledigen wollen. Und manchmal müssen wir sogar Dinge mitnehmen. Das betrifft insbesondere diejenigen, die ihre Selbständigkeit ohne Mitarbeiter beschicken. An dieser Stelle kommt uns die Cloud zu Hilfe.

Die ach so mysteriöse "Cloud" bezeichnet eigentlich nur einen entfernt stehenden Server, der für uns Daten oder ganze Services sprich Programme bereitstellt, auf die wir über das Internet zugreifen können. Einige dieser Dienste möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen, allesamt handverlesen und bei uns in der Praxis getestet.

Evernote

Einer unserer Lieblingsdienste zum Schreiben von Texten, archivieren und verwalten von Informationen inklusive Bildern und beispielsweise PDF-Dateien, ist Evernote. Auch dieser Blogeintrag ist bei uns in Evernote entstanden, ortsunabhängig auf dem iPad. Evernote stellt die Datenzentrale, man kann sich von beliebigen Rechnern über den Browser einloggen oder aber eine App für das jeweilige Endgerät installieren.

In erster Linie arbeitet man mit sogenannten Notizen, einfach gehaltenen Textdokumenten mit einigen Formatierungsmöglichkeiten und der Option, Anhänge wie Bilder oder PDFs komfortabel einzufügen. Diese Notizen lassen sich in Notizbüchern und übergeordnet sogenannten Notizbuchstapeln organisieren. Das besondere daran: die Notizen lassen sich perfekt verschlagworten und was immer man sucht, ein Wort genügt und Evernote spuckt alle passenden Notizen aus, in rasender Geschwindigkeit.

Zugriff beim Architekten auf die PDFs der Versorgungsleitungen Ihres Hauses? Kein Problem. Die Mobilfunkverträge aller Familienmitglieder übersichtlich sortiert mit Kundennummern etc., schnell zur Hand, wenn man zur Beratung im Telekom-Laden steht? Klar doch. Im Supermarkt die Zutatenliste für ein lange nicht gekochtes Rezept greifbar und die richtigen Dinge kaufen? Logo. Und mit einer Geliehen-Verliehen-Notiz ist die Frage, ob Susi Ihr Lieblingsbuch noch hat, beim nächsten Freundinnen-Treffen schnell beantwortet. 

Dieser Dienst ist sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Kontext ein Geschenk. Die Möglichkeiten von Evernote sind nahezu unbegrenzt, Sie passen die Struktur individuell für sich an. 

Alle Informationen auf www.evernote.com (auch auf Deutsch verfügbar)

Exchange 

Microsoft Exchange ist ein Dienst, der auf einem sogenannten Exchange-Server läuft und dafür sorgt, dass alle Ihre E-Mails, Kontakte, Kalendereinträge und Notizen auf allen eingerichteten Geräten auf dem gleichen Stand sind. Gerade noch am Desktop-Rechner im Büro, dann unterwegs mit dem Laptop, abends vielleicht mit dem Tablet auf dem Sofa und ansonsten auf dem Smartphone - alles auf dem gleichen Stand, das gilt bei den Mails nicht nur für die empfangenen sondern auch gesendeten E-Mails. 

Einen eigenen Exchange-Server dafür zu betreiben, macht für kleine Firmen oder Einzelkämpfer wenig Sinn, Lizenz- und Wartungskosten schlagen zu Buche. Aber es gibt diverse Anbieter, bei denen Sie ein sogenanntes Hosted Exchange-Postfach mieten können. Die Kosten sind in jedem Fall gut angelegt. Auch in Punkto Datensicherheit ist ein Exchange-Server eine tolle Sache: Das Tablet runtergeschmissen? Das Smartphone im Klo versenkt? Blitzschaden im Büro? Kein Problem, alle Daten liegen sicher auf dem Server und können mit einem neuen Gerät und den entsprechenden Zugangsdaten rappzapp wieder heruntergeladen werden. Sehr komfortabel auch beim Smartphonewechsel zwischen verschiedenen Herstellern. 

Wir arbeiten seit vielen Jahren glücklich mit dem Anbieter dogado zusammen und können das Unternehmen uneingeschränkt empfehlen. 

Die unternehmerinnen.tv-Exchange-Empfehlung: www.dogado.de  (deutsch)

Collmex

Collmex ist ein besonderes Highlight unter den Cloud-Diensten und stellt die Software für Ihre Buchhaltung bereit. Aber nicht lokal auf dem Rechner installiert, mit regelmäßigem Wartungsaufwand und Nervenkitzel beim Jahreswechsel in Kombination mit dem Upgrade auf die nächster Version, sondern hübsch Browser-basiert. Die Rechnungen direkt als PDF generieren und als Mail aus dem System heraus an den Kunden schicken? Automatische Rechnungsläufe? Komfortabler und separater Zugang für den Steuerberater, natürlich Datev-konform? Mit Collmex kein Problem. Auch hier wieder ein absolut überzeugendes Argument: die Datensicherheit. Das Rechenzentrum (in Deutschland) ist in Punkto Datensicherheit um ein Vielfaches besser aufgestellt, als sie es jemals als kleines Unternehmen sein können. Ausserdem: keine Wartungskosten und zusätzlich bewahrt Collmex Ihre Daten auch im Rahmen der gesetzlichen Fristen für Sie auf.

Und falls der schlecht zahlende Kunde meint, er hätte nichts zu befürchten, weil Sie ja jetzt eh erstmal für drei Wochen im Urlaub sind: Weit gefehlt, Mahnungen lassen sich mit Collmex auch vom Strand aus schreiben!

Die unternehmerinnen.tv-Buchhaltungssoftware-Empfehlung: www.collmex.de  (deutsch)

Dropbox

Ebenfalls liebgewonnen haben wir den quasi "Ur-Cloud"-Dienst Dropbox. Die Dropbox bietet die eigentliche Funktion der Cloud, Daten im Netz ablegen, um von verschiedenen Orten aus darauf zugreifen zu können und sie mit anderen zu teilen. Damit das Hoch- und Runterladen der Daten nicht zu nervig wird, lässt sich die Dropbox auch direkt auf dem Rechner installieren. Dann steht ein Ordner "Dropbox" zur Verfügung und alles, was man in diesem Ordner ablegt, wird automatisch mit der Cloud synchronisiert, sobald der Rechner online ist. Außerdem lassen sich einzelne Ordner gezielt freigeben und man kann andere Nutzer dazu einladen,

Dropbox ist auch als App für verschiedenste Geräte verfügbar und ist bis zu einer Größe von 2GB kostenfrei. Weiteren kostenfreien Speicherplatz kann sich erarbeiten, indem man den Dienst empfiehlt und dadurch andere Nutzer generiert.

Für Telekom-Kunden stellt die Telekom übrigens satte 25GB Cloudspeicher kostenfrei zur Verfügung, allerdings haben wir hier noch keine Erfahrungswerte.

Die unternehmerinnen.tv-Cloud-Empfehlung für den Einstieg: www.dropbox.com  (auch auf Deutsch verfügbar)

Cloud Services made in Germany

Soweit unsere wichtigsten und hilfreichsten Empfehlungen. Es gibt inzwischen sicher hunderte wenn nicht gar tausende Saas-Anbieter (Saas = Software as a Service) in der Cloud. Wer sich wohler fühlt, wenn er seine Daten einem deutschen Unternehmen anvertraut, dem sei die Initiative "Cloud Services Made in Germany" ans Herz gelegt. Hier findet sich gleich ein ganzer Lösungskatalog deutscher Anbieter, die natürlich auch einen gewissen Standard vorweisen müssen. Auch die empfohlenen Anbieter Collmex und dogado gehören dazu.

Mehr Infos unter www.cloud-services-made-in-germany.de 

Wir wünschen Ihnen einen schönen und entspannten Urlaub!


Kategorie: Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Väter und das ElterngeldPlus – mehr Zeit für die Familie

Mehr Zeit für die Familie: Väter und das ElterngeldPlus

Das ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus wird am 1. Juli ein Jahr alt. Nach den aktuellen Zahlen machen bereits 17,4 Prozent, in einigen Regionen sogar 28,3 Prozent, der Eltern davon Gebrauch und nutzen das neue Angebot, um zum Beispiel Teilzeitarbeit und Elterngeldbezug besser miteinander kombinieren zu können. Knapp drei Viertel der Eltern mit minderjährigen Kindern bewerten das ElterngeldPlus als eine gute Regelung. Das zeigt, dass das ElterngeldPlus die Wünsche und Bedarfe der heutigen Eltern trifft und Müttern und Vätern Mut macht, ihre partnerschaftlichen Vorstellungen vom Familienleben zu verwirklichen.

Rund 80% der Väter wünschen sich mehr Zeit für die Familie. Studien und Befragungen haben ergeben, dass es heute wichtiger denn je ist, dass sich Mütter und Väter aktiv und partnertschaftlich in die Erziehung und Betreuung einbrigen.

Vor diesem Hintergrund veröffentlicht das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (bmfsfj) die neue Broschüre „Mehr Zeit für die Familie: Väter und das ElterngeldPlus“, die speziell die Situation von Vätern in Familie und Erwerbsleben aufgreift und auf die Möglichkeiten des ElterngeldPlus hinweist.

Mehr über das ElterngeldPlus erfahren Sie unter www.bmfsfj.de


Kategorie: Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Der Gleichstellungsbericht aus der Nachbarregion Hannover

Gleichstellungsbericht 2013 -2015

Alle drei Jahre berichtet die Region Hannover, was sich in Sachen Gleichstellung getan hat. Anfang Juni wurde der von Karina Kroll verfasste, 100-seitige Bericht vorgestellt.

Auf den ersten Blick erschließt sich nicht immer gleich, was denn der barrierefrei Ausbau von Bussen und Bahnen mit der Gleichstellung zu tun hat, aber er hilft auch denen, die häufig mit einem Kinderwagen unterwegs sind. Ein anderes Beispiel ist die geschlechtergerechte Sprache, denn unbewusst setzt sich in den Köpfen das Bild von männlichen Ärzten, Busfahrern oder Lehrern fest. Die Regionsverwaltung Hannover nutzt deshalb konsequent die geschlechtergerechte Sprache. Außerdem wurden die Beratungsangebote für Frauen in sozialen Schwierigkeiten und die Gesundheitsberatung verbessert.

Insgesamt werden in dem Bericht 50 Ziele beschrieben, durch die eine bessere Gleichstellung erreicht werden soll. Den ganzen Bericht können Sie sich hier ansehen (als PDF zum Download).


Kategorie: Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Kinder sind kein Handicap für den Chefposten

Unternehmerinnenumfrage 2016

Die neue Umfrage des Verbandes deutscher Unternehmerinnen setzt sich unter anderem mit der Vereinbarkeit von Familie und Selbstständigkeit auseinander und kommt zu interessanten Ergebnissen: Die Mehrheit der Arbeitgeberinnen sieht die Familie nicht als berufliches Handikap. Allerdings zeigt die Umfrage auch, dass die Elternzeit immer noch überwiegend Aufgabe der Frauen ist, in nur fünf Prozent der Familien kümmert sich der Mann um diesen Part. Wie wichtig die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist, haben Arbeitgeberinnen so auch bestens erkannt. Drei Viertel der Unternehmerinnen ermöglichen ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten.

Ebenfalls thematisiert wird die Entgeltlücke zwischen Mann und Frau. Neue Gesetzesvorgaben hält nur eine Minderheit der Befragten für den richtigen Weg, sie möchten stattdessen Frauen für Berufe in Hochlohnbranchen gewinnen, die vollzeitnahe Berufstätigkeit sowie den schnellen Wiedereinstieg nach Erwerbspausen fördern.

Die Einschätzungen von Unternehmerinnen zu aktuellen politische Themen, wie etwa die Integration der Zuwanderer und Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt und die damit erhofften positiven Effekte auf den Fachkräftemangel, sind hier ebenso wiederzufinden wie die Darstellung der Investitionsbereitschaft von weiblich geführten Unternehmen.

Lesen Sie die komplette Unternehmerinnenumfrage 2016 (als PDF zum Download).

Quelle: Pressemitteilung des VdU, Verband deutscher Unternehmerinnen